Wandarbeiten

Leinwände

Editionen

Ausstellungen

Bücher

Home » Bücher, Veröffentlichungen

Graffiti Art #09 Graffiti auf Wänden und Mauern – Buch

Submitted on 14. September 1998 – 17:31 Email | Print | PDF |

"Graffiti Art 09 - Graffiti auf Wänden und Mauern" | Schwarzkopf & Schwarzkopf | 1998Autor: Bernhard van Treeck
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (September 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3896021613
ISBN-13: 978-3896021618
Größe: 27,1 x 20,8 x 0,9 cm

Amazon.de

Kurzbeschreibung
Der Band zeigt auf über 150 farbigen Abbildungen den aktuellen Stand des Graffiti-Writings. Er gibt einen authentischen Einblick in die Subkultur des Graffiti-Writings, zeigt illegale und legale Werke der gegenwärtigen Sprühgeneration sowie die wichtigsten Arbeiten der heute zum Teil schon nicht mehr aktiven Old-School-Generation.

Der Autor über sein Buch im zeitlichen Zusammenhang gesehen…
Als wir an diesem Buch gearbeitet haben, gab es weltweit praktisch keine kommerziellen Strukturen in der Graffiti-Szene. Gesprüht wurde mit Autolacken und nicht Graffiti-Sprays, Infos gabs auf Reisen und Jams oder aus fotokopierten Fanzines und nicht durch Hochglanz-Kiosk-Magazine und TV oder Internet.
Das Buch entstand am Ende einer Ära – es gab eine eingeschworene (West)-Deutsche Szene, die fest eingewoben war in ein internationales Netzwerk von aktiven Writern. Man kannte sich, alles Erwähneneswertes das passierte, konnten wir von Style her zuordnen, Toys kamen und gingen, die Kings gingen alleine weiter Ihren Weg. Jeder der “dazugehören” wollte, musste durch eine lange Schule und sich monatelang den Respekt hart erarbeiten – und Ostdeutschland war quasi noch ein weisser Fleck.
Aber zu der gleichen Zeit, als dieses Buch herauskam, wurde Hip Hop auf einmal zu einer Mode – Graffiti zu einem Massenphänomen… nicht umsonst kam der Verlag nachher auf die Idee aus dem Buch eine Serie zu machen. Auf diese Entwicklung konnte das Buch noch nicht reagieren – dafür kam es zu früh.
Graffiti Art Germany gibt NICHT den Zustand der Szene HEUTE wieder, sondern bietet einen Überblick über die Basis der Writing-Kultur hier und die Herkunft der Begriffe wie “Respekt” und “Fame” aus einer Zeit als die Kunst noch durch Mentoren mühsam weitergegeben wurde und Writer noch in einer kleinen abgekapselten familiären Traumwelt lebten.


top