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HipHop-Lexikon – Buch

Submitted on 14. Mai 1999 – 17:56 Email | Print | PDF |

"HipHop-Lexikon - Rap, Breakdance, Writing & Co." | Lexikon Imprint Verlag | 1999“HipHop-Lexikon – Rap, Breakdance, Writing & Co. – Das Kompendium der HipHop-Szene”
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Lexikon Imprint (1999)
ISBN-10: 3896022059
ISBN-13: 978-3896022059

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Kurzbeschreibung
Wohl keine andere Jugendkultur ist so vielseitig wie die HipHop-Kultur. HipHop entwickelte sich Anfang der siebziger Jahre in New York und eroberte von dort aus die ganze Welt. HipHop bedeutet eine eigene, neue Art zu denken, zu reden und sich auszudrücken. Seit der Entstehung des HipHop wurde viel darüber geschrieben und veröffentlicht, doch trotz alledem gab es bis heute kaum Literatur, die wirklich umfassend über diese Kultur informiert.
Was genau ist eigentlich Breakdance, Writing, MCing und DJing? Wann ist das entstanden? Wer waren die ersten HipHopper? Welche Strukturen und Kommunikationsformen existieren?
Das alles und viel mehr steht unter den Stichworten im HipHop-Lexikon. Geschrieben wurde es von Insidern, die schon viele Jahre im HipHop aktiv sind – dadurch sind Informationen aus erster Hand garantiert.

Der Autor über sein Buch

Was ist HipHop?
HipHop ist mehr als eine Musikrichtung. Was gegen Ende der sechziger Jahre in New York City als Jugendkultur begann, kann heute schon als weltumspannende Bewegung betrachtet werden.. Das Writing, also das Malen von Graffiti-Bildern, DJing und B-Boying, vielen Menschen nur als Breakdance bekannt, gehören genauso zum HipHop wie das Rappen. Das ständige gegenseitige Messen der Stärke, Beständigkeit, Phantasie und des Ideenreichtums, der Kampf um die Verbreitung des eigenen Namens vereinen diese Strömungen unter einem Dach. Zudem entwickelten sie sich zur gleichen Zeit und am gleichen Ort. Kaum hatten die Medien begonnen ein Auge auf diese bis dahin einzigartige Bewegung zu werfen, wurde auch schon das Interesse der Unterhaltungs- und Textilindustrie geweckt. HipHop wuchs schnell über New York’s Stadtgrenzen hinaus und verbreitete sich über den gesamten Erdball. Seither bewegt sich HipHop auf einer steten Gratwanderung zwischen Jugendkultur und Geschäft.

Was ist das HipHop Lexikon?
Das HipHop Lexikon ist ein Versuch, darüber aufzuklären, was HipHop wirklich ist und was nicht. Es hat keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit oder gar absolute Korrektheit. Nicht jeder im HipHop wichtige Name oder Begriff findet darin Platz. Andererseits werden auch Personen genannt, die nur wenig oder überhaupt nichts mit dieser Subkultur verbindet, um genau dies aufzuzeigen.

Was verbirgt sich hinter dem Cover?
Das Vorwort des Buches erklärt einleitend, wie und als was HipHop verstanden werden kann. Geschichte und Vorgeschichte werden in einem ausführlichen Essay detailliert dargelegt. Im anschließenden Stichwortteil des Buches findet man eine alphabetisch und numerisch geordnete Auflistung von Personen, Gruppen, Begriffen und Slangausdrücken, aber auch von Orten und Medien, die in einem Bezug zu Graffiti, B-Boying, Rappen und DJing stehen. Viele Abbildungen helfen die gelegentlich abstrakt wirkenden Stichwörter zu verstehen.

Was unterscheidet das HipHop Lexikon von anderen Publikationen zu diesem Thema?
Andere HipHop Bücher sind meist von Außenstehenden geschrieben worden und daher oft realitätsfern, oberflächlich und einseitig. Sie stoßen deshalb in der HipHop Szene auf sehr geringe Akzeptanz. Als Nachschlagewerk eignen sie sich wenig oder gar nicht. Auch leiden sie unter mangelnder Aktualität und den subjektiven Ansichten der Autoren. Außenseiter haben meist arge Probleme bei der Beschaffung objektiver Informationen und der Auswertung ihrer Quellen. Bei tiefgründigeren Recherche stoßen sie meist auf Widersprüche. Zur Klärung dieser fehlen ihnen oft die Ansprechpartner. Die Macher des HipHop Lexikons hingegen sind schon seit vielen Jahren als Graffiti-Writer, Rapper und DJ aktiv und haben bereits eigene Bücher und Magazine veröffentlicht. Sie verfügen über enge Kontakte zu jener Szene und den nötigen Einblick in diese.

Wann und wie entstand das HipHop Lexikon?
Inspiriert von einer Idee des Verlegers Oliver Schwarzkopf begannen in den ersten Monaten des Jahres 1998 Mathias Taupitz, Sebastian Krekow und Jens Steiner mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für ein HipHop Nachschlagewerk. Fast ein ganzes Jahr recherchierten die drei jungen Herren tiefgründig, werteten Dokumente aus, schrieben unzählige Briefe und e-mails, fotografierten, führten Interviews und teure Telefonate. Zum Jahreswechsel 1999 konnte die unredigierte Rohversion des Buches dem Verlag übergeben werden.

Wer sind die Autoren?
Mathias Taupitz, Jahrgang 1976 ist nicht nur seit fast 10 Jahren leidenschaftlicher Schallplattensammler, sondern auch als DJ für diverse Gruppen aktiv und durch seine vielen Auftritte mittlerweile fester Bestandteil der Berliner Clublandschaft. Sebastian Krekow, Jahrgang 1973 war einer der ersten Graffiti-Writer im Ostteil Berlins. Mit Olaf Röske veröffentlichte er 1996 das Buch „Graffiti Art #6 – Berlin und neue Länder” im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. In letzter Zeit tritt der Student der Physik an der Uni Potsdam auch häufig als DJ in Erscheinung. Jens Steiner, Jahrgang 1977 begann nach seiner Mitarbeit beim Verein zum Erhalt von Jugendradio DT64 und beim HipHop Projekt SWAT mit Sebastian Krekow das STORM-Magazin herauszugeben. Seit den Mittneunzigern sieht man den 22jährigen Rapper häufig auf Bühnen von HipHop Jams. Derzeitig studiert er Slawistik an der Berliner Humboldt Universität.



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