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DAIM Interview im Backspin Magazin #95

Submitted on 13. Juli 2008 – 19:34 Email | Print | PDF |

“DAIM – Der Profi” | Backspin Magazin #95, Juni | Juli 2008 | Interview: Dennis Kraus | Fotos: Cecil Arp, Andreas Bock, MRpro, Gulliver Theis | Layout: Gizmo

"DAIM - der Profi" | Backspin Magazin | 07.2008Mit seinem 3-D-Stil hat er weltweite Bekanntheit erlangt. Am Ziel angekommen wähnt sich Daim dennoch nicht. Stetig treibt er die Entwicklungen seines Stils und seiner Technik weiter voran. Jüngst erregte er Aufmerksamkeit mit einem Piece, das er ohne Dose, nur mit Klebeband auf die Wand brachte. Wir haben den Graffiti-Künstler in seinem Atelier besucht.

Es ist ein Freitag im Mai, an dem Daim, 1971 geboren in Lüneburg, aufgewachsen in Hamburg, uns im Atelier der Künstlergemeinschaft getting-up empfängt. Die Räumlichkeiten von Tasek, Daddy Cool und Daim befindet sich Hamburger Mercedes-Haus, einem schmucklosen, siebengeschossigen Gebäude in Hamburg Rothenburgsort auf einer Verkehrsinsel kurz vor den Elbbrücken.
In Daim´s Arbeitsraum stehen in Regalen Bücher und Dosen verschiedener Hersteller. Eine Wand ziert ein Bild, das er mit verschiedenen Klebeband-Arten auf die Mauer geklebt hat – seine neueste Technik. Am Schreibtisch steht ein Rechner. Auf einem Kleiderständer hängen von ihm designte Textilien, in einem kleinen Regal steht, neben anderen Sneakern, ein „Daim“-Converse-Schuh, der bald auf den Markt kommen soll.
1989 gründet er mit Kewen und Duke die Crew Trashcan Design, kurz TCD, zu dieser Zeit nennt er sich noch Caza. Erst 1992 nimmt er den Namen Daim an. 1994 wird er Mitglied der Crews GBF und SUK. 1995, während eines New-York-Aufenthaltes, während dessen er einige Tage in U-Haft verbringt, wird er in die FX-Crew aufgenommen, später auch in die Crew FBI. Bis heute unternimmt Daim etliche Reisen, darunter im Jahr 2001 eine Weltreise, und sprüht Bilder auf allen Kontinenten. Dazu waren seine Werke in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, etwa bei de Pury & Luxembourg in Zürich, auf der „sculpture@CityNord“ in Hamburg, in der Villa Merkel in Esslingen oder dem Art Centre Silkeborg in Dänemark. In Kooperation mit Jung von Matt führte er das Projekt „Tagged In Motion“ durch und gründete 2005 das Label DAIMartwear. Zudem erschien über ihn das Buch „DAIM – Daring To Push The Boundaries“ und er gestaltete die Regional-Währung „Alto“ für den Stadtteil Hamburg Altona. Mit der Künstlergemeinschaft getting-up zeichnet er außerdem verantwortlich für viele Großprojekte und, nicht zuletzt, die „Urban Discipline“-Ausstellungen in Hamburg.


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