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Onlinestar Award für nextwall and tagged in motion

Submitted on 21. August 2008 – 15:41 Email | Print | PDF |

DMMA-OnlineStar LogoAuszeichnung:
BRONZE für „nextwall“ inkl. „Tagged in Motion“ in der Kategorie Sonderformate

nextwall
Um die digitale Zukunft der Außenwerbung kreativ zu erproben, errichtete die Agentur ein eigenes Experimentierlabor: die interaktive Graffitiwand „nextwall“. Die bisherigen Höhepunkte: ein Bluetooth-Besucher-Guide; QR Codes, die nextwall-Graffiti direkt aufs Handy liefern; mobile Gutscheine, die per Kamerahandy und Objekterkennung „erfotografiert“ werden können sowie eine Augmented-Reality- Performance, in der virtuelle Graffiti in den freien Raum „gesprüht“ wurden. Interaktive Außenwerbung wird so erlebbar.

client:
Jung von Matt/next GmbH, Hamburg

design:
Jung von Matt AG, Hamburg
Timo Wilks, Leif Abraham, Christian Behrendt, Felix Schulz, Frederik Mellert, Ralf Lechner, Nils Doehring, Christoph Maeschig, Nina Borrusch, Sven Hermann

künstler:
Mirko Reisser (DAIM), Gerrit Peters (Tasek), Benjamin Dressel (Desur), Claus Winkler (Seak), Heiko Zahlmann (Daddy Cool)

creative direction:
Simone Ashoff, Sven Loskill

graphic design:
Janine Hoffman, David Neumann

text:
Henning Korb, Robert Ehlers

project management:
Mirja Rudau, Jana Purucker

tagged in motion
Es ist nicht neu, dass Computer und die Technologien der Informationsverarbeitung die Entwicklung, die Möglichkeiten und schließlich die Formen des Designs bestimmen und sie beträchtlich erweitern. CAD-Programme ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Gestaltungsfreiheit, und längst bilden der damit entworfene Stuhl, das Auto oder Haus die Grundlage für die anschließende Produktion. Noch bevor die Entwürfe tatsächlich verwirklicht werden, lassen sie sich in der virtuellen Welt der Simulation auch testen – zum Teil wirkungsvoller als in der Realität, beispielsweise Autos in virtuellen Crashtests.

Die besondere Innovation der Arbeit „Tagged in Motion“ liegt darin, dass sie beide Wirklichkeiten miteinander verbindet. Sie schlägt eine Brücke zwischen der realen Graffitikunst und ihrer digitalen, virtuellen Darstellung, indem der Anwender reale Elemente bedient, seine visuelle Arbeit aber nur im virtuellen Raum darstellbar und über eine Videobrille als schwebendes 3D-Graffiti sichtbar wird. Für Künstler wie für Rezipienten bietet diese neue Technik die besondere Möglichkeit, die Arbeiten auch im dreidimensionalen Raum zu erforschen. Sie können sie interaktiv erleben, sich frei darin bewegen, sie unter anderen Blickwinkeln und von verschiedenen Seiten betrachten. Graffitikunst und Street Art erfahren dadurch neue Dimensionen.

client:
Jung von Matt AG, Hamburg

design:
Jung von Matt AG, Hamburg
Nina Borrusch

creative direction:
Simone Ashoff

text:
Henning Korb

customer advisory service:
Dorte Lücker

graffiti artist:
Mirko Reisser (DAIM)

programming:
Christoph Maeschig

film production:
Frank Zerban


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